Stellungnahme zur Bauleitplanung des neuen Sparkassenareals in Marburg

Der Bebauungsplan für das neue Verwaltungsgebäude der Sparkasse Marburg-Biedenkopf zwischen Franz-Tuczek-Weg, Cappeler Straße und Frauenbergstraße ist veröffentlicht worden und hat seitdem Gemüter erhitzt. Der Plan ist Ergebnis eines Wettbewerbs, aus dem ein Sieger hervorging, der den Auftrag letztendlich aber nicht erhielt. Nun stellen sich Fragen. Im Folgenden findet ihr das Statement der Klimaliste Marburg/Marburg-Biedenkopf.

tl;dr Wir sehen die Bauleitlinien zum klimafreundlichen Bauen in der ausgewählten Arbeit 211509, die im Wettbewerb auf die Plätze verwiesen wurde, vielfältig missachtet.

Stellungnahme zur Schmutzkampagne der CDU/FDP/BfM gegen Stadtrat Dr. Michael Kopatz

Akteneinsichtsausschuss: Haben CDU/FDP/BfM wirklich Fragen oder steckt etwas anderes dahinter?

In der Sitzung des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusses (HFWA) am 23. Januar hatte Stadtrat Dr. Michael Kopatz (Klimaliste) mit Unterstützung von Verwaltungsmitarbeitenden umfassend und ausführlich darüber berichtet, dass die Stadt Marburg durch Fehler innerhalb der Verwaltung 1,56 Millionen Euro an Bundesfördermitteln nicht abrufen konnte. Dabei wurde auch sehr detailliert über die internen Vorgänge innerhalb der Verwaltung informiert.


„Ich bin der Verwaltung sehr dankbar, dass sie in dieser Angelegenheit völlig transparent war“, erklärt Maik Schöniger (Klimaliste). „Niemand macht gerne Fehler, aber sie passieren eben doch, wir sind alle nur Menschen. Es zeugt aber von Größe Fehler zuzugeben und öffentlich zu machen.“

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Positionspapier der Klimaliste Marburg-Biedenkopf zur Verkehrswende in Marburg und zum Prozess der Bürgerbeteiligung in MoVe35

Eine der entscheidenden Stellschrauben im Klimastrukturwandel ist der Verkehrssektor, der bundesweit derzeit
ca. 19 % der CO2-äquivalenten Emissionen ausmacht.

In keinem anderen Sektor jedoch ist struktureller Wandel so eng mit persönlichen Gewohnheiten verknüpft
wie im Verkehrssektor und somit gesellschaftlich aufgeladen. Auch sind die Nutzungskonflikte aufgrund von
räumlichen Begrenzungen im Verkehrssektor enorm und haben damit hohes Konfliktpotential, gerade in einer
eng bebauten Stadt wie Marburg. Zuletzt sind Veränderungen im Verkehrssektor somit genauso sehr
eine Frage des Klimaschutzes wie der individuellen Lebensqualitäten. Hier stehen Mobilitätsgewohnheiten
und gute Erreichbarkeit mit dem Auto den Bedarfen anderer Verkehrsteilnehmer*innen sowie der Aufenthaltsqualität als Zielkonflikte entgegen.

MoVe35 hat in diesem Konfliktbewusstsein seinen Ursprung. Angestoßen 2019 von SPD, CDU und BfM noch
bevor die Klimaliste überhaupt gegründet war, sollte MoVe35 einen gesellschaftlichen Bürgerdialog initiieren,
um gemeinsam Leitbilder zu generieren und praktische Lösungen und Kompromisse für die Marburger
Verkehrsgestaltung auszuhandeln. Kurz: Anstelle von vielen Einzelmaßnahmen sollte ein gebündeltes Verkehrskonzept erstellt werden.

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